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Starkes Wachstum in China, Indien und Osteuropa, enorme Kostenvorteile und gewaltige neue Märkte - Internationalisierung ist das Topthema der Wirtschaft. Das gilt nicht nur für Konzerne, auch mittelständische Unternehmen sind längst global aktiv. Während einige rasant und äußerst erfolgreich die Chancen der internationalen Expansion nutzen, verbuchen andere herbe Rückschläge.
McKinsey und der Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship (LEMEX) an der Universität Bremen haben daher die zweite Runde der Studie "Unternehmertum Deutschland" gestartet - eine groß angelegte Mittelstandsumfrage zum Thema Absatzinternationalisierung nach China und Osteuropa.
Die Ergebnisse zeigen: Die Entwicklung globaler Absatzmärkte ist eines der Kernmerkmale der sehr erfolgreichen Mittelständler und Voraussetzung für nachhaltiges, profitables Wachstum. Im Vergleich zu Grossunternehmen besteht für den Mittelstand in Deutschland nach wie vor erheblicher Nachholbedarf. Der gute Wille alleine reicht jedoch nicht aus mit dem Vorhaben wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen. Gerade einmal ein Viertel der analysierten Internationalisierungsprojekte und Unternehmen gilt als "Top Performer" und realisiert sowohl eine hohe Umsatzrendite und als auch hohes Umsatzwachstum. Dabei macht die Studie eins deutlich: Der Erfolg im Ausland ist primär nicht von einer bestimmten Branche, der Zielmarktregion oder der Unternehmensgröße abhängig, sondern er wird vornehmlich von internen Fähigkeiten und Ressourcen des Unternehmens beeinflusst.
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